Wenn Sie über die neuesten Termine und Updates auf dem Laufenden bleiben wollen, melden Sie sich hier für den Newsletter an:
Abonnieren
Wir werden unterstützt von:
  • Sparkassen-Finanzgruppe Hessen-Thüringen
  • Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen
  • Röhn-Rennsteig Sparkasse
  • Kulturstiftung des Freistaates Thüringen
  • Autohaus Ehrhardt AG
  • Freies Wort
  • Lotto Thüringen
  • Thüringer Kultusministerium
© 2012 Provinzkultur e.V.
08.09.2010 - 18:00
Stadtbücherei Suhl

Manfred Flügge: »Die vier Leben der Marta Feuchtwanger«

Manfred Flügge: »Die vier Leben der Marta Feuchtwanger« 

Sie war Gattin, Muse, Geliebte, Grand Dame, Jüdin und Weltbürgerin, Verfolgte und Emigrantin. Marta Feuchtwanger gehörte neben Katja Mann und Alma Mahla-Werfel zu den großen Dichterfrauen des 20. Jahrhunderts und war gleichzeitig eine Symbolgestalt des deutschen Exils. Das lange Leben (1891-1987) der charismatischen Frau birgt genügend Stoff für Manfred Flügges mehr als 400 Seiten füllende Biografie. 48 Jahre stand sie an der Seite ihres Ehemannes Lion und führte ein Leben zwischen Leid und Luxus. Ihr Weg führte sie von München über Berlin und das französische Sanary-sur-Mer schließlich ins amerikanische Exil nach Los Angeles. Marta war die wichtigste Mitarbeiterin und erste kritische Leserin der Texte ihres Mannes. Als Sportlehrerin war sie zudem seine Fitnesstrainerin, Ernährungsberaterin, Gärtnerin, sein Fenster zur Welt und sein Zuhause und nicht zuletzt auch fast 30 Jahre lang die Verwalterin seines literarischen Erbes. 

Manfred Flügge hat für sein literarisches Portrait alle verfügbaren Quellen genutzt, darunter auch Lion Feuchtwangers bislang unveröffentlichtes intimes Tagebuch aus den Jahren 1906-1940, das den Romancier als schwierigen Partner und Erotomanen ausweist.Manfred Flügge, der zeitweise in Paris lebt, wurde 1946 in Berlin geboren. Er studierte Romanistik und Geschichte in Münster und Lille. Zu seinem Werk gehören Romane, Erzählungen, Biografien, Rezensionen, Theaterstücke, Hörspiele und Übersetzungen aus dem Französischen.

 

Die Lesung wird präsentiert vom Förderverein der Stadtbücherei Suhl
Künstler:
08.09.2010 - 20:00
Rhön-Rennsteig-Sparkasse, Filiale Suhl-Steinweg

Vernissage zur Verkaufsausstellung: »No Panic – Udo Lindenberg in Suhl«

Vernissage zur Verkaufsausstellung: »No Panic – Udo Lindenberg in Suhl« 

Ein Sonderzug voll Acryrelle, Likörelle und Leinwände (Mit einer Laudatio von Stefanie Kloß von Silbermond) und den Panik Komplizen


Wissen Sie eigentlich, wo Udo Lindenberg das erste Mal im Rahmen einer Tournee live in der DDR aufgetreten ist? »Hallo Suhl«, begrüßte der General des Deutschrocks in seiner gewohnt schnoddrigen Art seine Fans am 6. Januar 1990 in der Suhler »Stadthalle der Freundschaft«. In der südthüringer Bezirksstadt ging für Lindenberg ein großer Traum in Erfüllung. Das Konzert in Suhl war der Auftakt zur ersten DDR-Tournee des Panikrockers, um die er so lange hat kämpfen müssen. Die »Stadthalle der Freundschaft« machte ihrem Namen alle Ehre und über 3.000 Fans sorgten für eine unvergessliche Stimmung, die selbst beim hartgesottenen Lindenberg für Tränen und den mehrmaligen Totalausfall der Stimme sorgte. Weit über 30 Stunden hatten die Lindenberg-Fans im Vorfeld an den Kassen gestanden, um eines der begehrten Tickets für den Preis von 38 Mark zu ergattern. Riesig dann der Jubel, als der Musiker die Bühne betrat, der von allen Künstlern aus den alten Bundesländern vielleicht am offensivsten
für ein wiedervereinigtes Deutschland eingetreten ist und aus seinem Traum nie ein Geheimnis machte. Lindenberg zeigte sich gerührt: »Das ist ein großer Tag auch für mich als Privatmensch, nach all den Klemmigkeiten mit eurem Oberfuzzi Honecker.« Der Saal kochte und bei den starken Balladen wie »Horizont« oder »Mädchen aus Ostberlin« wogte ein Meer von Wunderkerzen und Feuerzeugen durch die »Stadthalle der Freundschaft«. Erst einen Tag nach seinem Auftritt in Suhl, stand Lindenberg in der »Heldenstadt« Leipzig auf der Bühne – Suhl hat am 6. Januar 1990 deutsche Musikgeschichte geschrieben. Ob Udo Lindenberg am 8. September persönlich zur Vernissage seiner
Ausstellung »No Panic – Udo Lindenberg in Suhl« erscheinen wird, ist noch offen. Was aber da sein wird, ist eine Menge seiner Leinwandarbeiten, seiner Likörelle und Aquarelle – oder besser Acryrelle, wie der
Meister die Bilder selbst bezeichnet. Der Musiker Udo Lindenberg malt seit 1995. Aus kleinen »Udogrammen«, Frauchen und Männchen mit Hut, schuf er seinen eigenen Malstil. Kein geringerer als Joseph Beuys
brachte ihn zur Malerei. Er regte ihn an, es einfach zu versuchen, denn – laut Beuys – kann jeder in allen Bereichen des Lebens ein Künstler sein.
Mit flotten Strichen und leuchtenden Farben komponiert Udo seine Gemälde zu Freude bringenden Unikaten. Den ganz speziellen Lindenbergschen Bildwitz erzielt er durch eingebrachte Schlagworte oder Sinnsätze. Mit leichter, lockerer Hand setzt er farbenfrohe Bilder zusammen, verarbeitet inhaltlich dabei eigene Songtexte genauso, wie
zeitkritische Themen aus Politik, Gesellschaft und Unterhaltung. Die von ihm entwickelte Technik des Likörell, ließ er sich sogar patentieren. Die fröhlichen Zeichnungen sind durchaus auch ernst zunehmen – wie Lindenberg als Person das seit Jahrzehnten selbst vorlebt. Jedes der Bilder von Udo Lindenberg ist ein Unikat, also signiert, betitelt und mit Echtheitszertifikat versehen. Die Nachfrage nach den Bildern von Lindenberg ist enorm – mittlerweile malt Udo mehr als er singt. Damit sind natürlich auch gute Chancen der Wertsteigerung möglich!
Udo über seine Malerei: »Es malt durch mich hindurch. Ich sitze vorm weißen Papier, beobachte und staune, was da entsteht - ’ne Menge kesse Jokerei und Visionen für morgen. Die Malerei muss die Leute nach vorne begleiten, wie ein guter Song, ein guter Film von Michael Moore. Bilder sollen Spaß machen, bis der Hut wegfliegt. Darauf einen
Eierlikör- schnell wird daraus ein Likörell.«

Hinterm Horizont geht’s weiter – Die PANIK KOMPLIZEN legen an

 

»Mensch, der Lindenberg ist ja doch selbst gekommen!« Da steht er, live-haftig, mit charakteristischem Hut und großer, schwarzgeränderter Sonnenbrille. Bewegt sich wie Udo, gestikuliert wie Udo und singt auch noch so. Er nuschelt die Songtexte ins Mikro, schwingt das Kabel und tanzt ganz so, als würde er stolpern. Für das Goldkehlchen gibt’s Eierlikör – und für die Zuhörer »Sternenreise«, »Cello«, »Mädchen aus Ostberlin«, »Andrea Doria«, den »Sonderzug nach Pankow« und die »Reeperbahn«. Arndt Rödiger, Sänger der Udo-Lindenberg-Coverband PANIK KOMPLIZEN, versteht sich perfekt auf seine Doublerolle. Alles passt bis ins Detail und er kennt den Hamburger Altrocker natürlich auch persönlich. Gemeinsam mit dem Pianisten und Eisenacher Zahnarzt Matthias Heinemann hat sich Arndt Rödiger einen Traum erfüllt. Beide zusammen begeistern seit ein paar Jahren die Udo-Fans landauf und landab mit einer einzigartigen und absolut authentischen Bühnenshow. Passend zur Ausstellung »No Panic – Udo Lindenberg in Suhl« werden die PANIK KOMPLIZEN zur Vernissage einige der besten Udo-Songs aus ihrem Repertoire spielen.

 

Stefanie Kloß kommt nach Suhl

 

Nach einem mehr als erfolgreichen Live-Jahr mit mehr als 60 Konzerten und 250.000 Konzertbesuchern können Silbermond auch 2010 nicht zur Ruhe kommen. Ausverkaufte Touren, wochenlange Chartplatzierungen, Platinalben, jede Menge Auszeichnungen wie Echos und Cometen, ein Bambi und ein MTV-Award – zweifelsohne ist „Silbermond“ eine der populärsten und erfolgreichsten deutschen Rockgruppen der letzten Jahre. „Silbermond“ ist bekannt für seine gelebte und ehrliche Nähe zu den zahlreichen Fans, weshalb gerade die Konzerte immer wieder vor Stimmung überkochen. Seit 2008, als „Silbermond“ auf dem Nummer 1 Album „Stark wie zwei“ von Udo Lindenberg mitwirkten, verbindet die Band mit dem Panikgeneral eine enge Freundschaft. Frontfrau der Band aus dem sächsischen Bautzen ist die gleichermaßen sympathische wie rockige Stefanie Kloß, die zur Vernissage der Ausstellung „No Panic – Udo Lindenberg in Suhl“ die Laudatio halten wird und im Anschluss Autogramme für ihre Fans gibt.




Präsentiert von der Rhön-Rennsteig-Sparkasse