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© 2012 Provinzkultur e.V.
12.09.2010 - 11:00
Waffenmuseum Suhl

3. Suhler Dixieland-Kulturfrühschoppen mit der Botchkov Group

3. Suhler Dixieland-Kulturfrühschoppen mit der Botchkov Group 

3. Suhler Dixieland-Kulturfrühschoppen mit der Botchkov Group

 

Wer hätte vor drei Jahren gedacht, dass knackiger Dixielandsound an einem spätsommerlichen Sonntagmorgen so viele Zuschauer und Zuhörer ins schöne Suhler Waffenmuseum locken kann? Zum dritten mal in Folge kann man dieses »mysteriöse« (Musik)-Schauspiel nun schon live beim provinzschrei erleben – wenn sich das Kulturwochenende allmählich dem Ende neigt und der letzte Veranstaltungstag mit einem zünftigen Dixieland-Kulturfrühschoppen eingeläutet wird. Eingeladen haben wir in diesem Jahr die deutsch-russische Botchkov-Group. Sie widmet sich einer stilistischen Bandbreite, die von Dixieland bis Modern Jazz reicht und Traditionen mit neuen Ideen und einzigartigen Interpretationen zu einem wahren Musikerlebnis vereint. Von einer durchdringenden Emotionalität und Ausdrucksstärke sind auch die eigenen Kompositionen des begnadeten Jazzers Evgueni Botchkov geprägt. Die bewegenden Klangwelten seiner Stücke erschaffen einmalige Stimmungen, die sich unwillkürlich auf die Zuhörer übertragen und der Gleichgültigkeit keinen Platz lassen. Dabei ist der Perfektionismus in Bezug auf ein notengetreues Spielen nicht das Hauptziel der Band – die Musiker sind bemüht, in erster Linie atmosphärische Energie zu transportieren und dem Zuhörer Stimmungen zu vermitteln. Dieser Philosophie fühlen sich die Mitglieder der Botchkov Group besonders verpflichtet.

 

Zitat: »Wir sind der Meinung, dass man die im Dixieland vorhandenen frischen und energiegeladenen Melodien auch genauso präsentieren kann. Spielfreude und instrumentales Können hauchen dieser wunderbaren Musik wieder neues Leben ein. Auch schon fast vergessene, swingende Schlager mit deutschen Texten finden ihren berechtigten Weg zurück ins begeisterte Zuhörerohr. Dass in diesem deutsch-russischen Projekt etwas bearbeitete, folkloristische Weisen nicht fehlen dürfen, versteht sich eigentlich von selbst.« (Evgueni Botchkov)

 

In der Besetzung: Evgueni Botchkov (sax), Ulrich Boss (piano), Sergey Bochkov (bass)

 

Der 3. Suhler Dixieland-Kulturfrühschoppen wird präsentiert vom Förderverein des Waffenmuseums.

 

12.09.2010 - 15:00
Hotel Thüringen

Südthüringer Literaturverein im provinzschrei-Literaturcafe

Südthüringer Literaturverein im provinzschrei-Literaturcafe 

Das provinzschrei-Literaturcafé mit dem Südthüringer Literaturverein und Martina Rellin

 

Im angenehmen Ambiente des Hotel Thüringen mitten in der Suhler Innenstadt wird es zum zehnten provinzschrei erstmals ein Literaturcafé geben. Bei einem köstlichen Stückchen Kuchen, einem Kännchen Kaffee, einem Eisbecher oder einer Tasse Tee können sich die Besucher entspannen und den Texten der vortragenden Autoren und Autorinnen lauschen. Der provinzschrei betritt mit diesem Programmpunkt wieder Neuland und ist gespannt, wie Sie, liebes Publikum, dieses Neuland beschreiten.

 

Der Südthüringer Literaturverein stellt ein »Lösungsmodell mit Rest« vor

 

Er ist im Literaturbereich einer der rührigsten Vereine in ganz Thüringen – und er war auch schon beim ersten provinzschrei vor zehn Jahren mit im Boot – der Südthüringer Literaturverein. Als Herausgeber des wunderschönen Literaturkalenders »Thüringer Ansichten« hat sich der Verein, der in diesem Jahr sein 20. Jubiläum feiert, weit über den Freistaat hinaus verdient gemacht. Aber auch sonst haben die Mitglieder des Vereins die Literaturlandschaft in Thüringen seit der Wende mit ihren Texten entscheidend geprägt und sorgen immer wieder dafür, das Südthüringen in literarischer Hinsicht nicht vom Rest der Welt abgeschnitten wird. »Lösungsmodell mit Rest« heißt denn auch das aktuelle Programm der Literaten um die Vorstandsmitglieder Holger Uske, Heidi Büttner und Sandra Eberwein. Das neue Programm basiert auf einer gleichnamigen, 94 Seiten starken Anthologie mit den besten Texten der Vereinsmitglieder und einigen auserlesenen Grafiken. Inhaltlich wird sich darin dem Thema »20 Jahre deutsche Einheit« gewidmet. Das Programm »Lösungsmodell mit Rest« wurde zum Thüringer Tag der Literatur am 26. März 2010 erfolgreich in der Stadtbücherei Suhl uraufgeführt und erlebt nun zum provinzschrei sozusagen seine zweite Auflage.

 

Martina Rellin weiß Bescheid! »Göttergatten – Was Männer wirklich über ihre Frauen denken«

 

Fast jede Frau weiß: Wenn’s drauf ankommt, schweigen sie. Männer! Doch das Klischee, Männer hätten nur Autos, Fußball und andere Frauen im Kopf, stimmt natürlich nicht. In diesem Buch steht, was Männer wirklich über ihre Frauen denken, was sie nervt und wofür sie sie lieben. Wahre Geschichten über den Ehealltag aus Sicht der Männer: Das ist neu, überraschend und ehrlich! In »Göttergatten« brechen Ehemänner ihr Schweigen, sie erzählen freimütig, selbstkritisch und oft ausgesprochen humorvoll. Und es zeigt sich: Männer schweigen gegenüber ihren Ehefrauen eher aus Bequemlichkeit, denn aus mangelnder Liebe. Sie wollen Missverständnisse und Streit vermeiden, wissen aber auch, dass sie oft das Gegenteil erreichen. Diese wahren Geschichten erlauben Frauen einen Blick in die Gefühls- und Erlebenswelt der Männer — und lassen erkennen, dass Männer durchaus beziehungstauglich und nicht zuletzt liebenswert sind.

 

Martina Rellin wurde in Hamburg geboren und lebt heute mit ihrer Familie bei Berlin. Ihre Ausbildung absolvierte sie 1983 bis 1985 an der Hamburger Journalistenschule unter dem wachsamen Auge des Sprachpapstes Wolf Schneider. 1994 bis 2001 war sie Chefredakteurin der bekannten Zeitschrift »Das Magazin«. Die Presse über ihre Bücher: »Das liest sich wie seinerzeit Maxie Wanders »Guten Morgen Du Schöne«.« Sie absolvierte in der Vergangenheit Hunderte Lesungen deutschlandweit und hatte zahlreiche Auftritte im Fernsehen und im Hörfunk. 2007 war sie bereits einmal zu Gast beim provinzschrei und erfreute das Publikum mit ihren Texten bei der »Langen Nacht der Liebe«.

12.09.2010 - 17:00
Hotel Thüringen

Martina Rellin im provinzschrei-Literaturcafé

Martina Rellin im provinzschrei-Literaturcafé 

Das provinzschrei-Literaturcafé mit dem Südthüringer Literaturverein und Martina Rellin

 

Im angenehmen Ambiente des Hotel Thüringen mitten in der Suhler Innenstadt wird es zum zehnten provinzschrei erstmals ein Literaturcafé geben. Bei einem köstlichen Stückchen Kuchen, einem Kännchen Kaffee, einem Eisbecher oder einer Tasse Tee können sich die Besucher entspannen und den Texten der vortragenden Autoren und Autorinnen lauschen. Der provinzschrei betritt mit diesem Programmpunkt wieder Neuland und ist gespannt, wie Sie, liebes Publikum, dieses Neuland beschreiten.

 

Martina Rellin weiß Bescheid! »Göttergatten – Was Männer wirklich über ihre Frauen denken«

 

Fast jede Frau weiß: Wenn’s drauf ankommt, schweigen sie. Männer! Doch das Klischee, Männer hätten nur Autos, Fußball und andere Frauen im Kopf, stimmt natürlich nicht. In diesem Buch steht, was Männer wirklich über ihre Frauen denken, was sie nervt und wofür sie sie lieben. Wahre Geschichten über den Ehealltag aus Sicht der Männer: Das ist neu, überraschend und ehrlich! In »Göttergatten« brechen Ehemänner ihr Schweigen, sie erzählen freimütig, selbstkritisch und oft ausgesprochen humorvoll. Und es zeigt sich: Männer schweigen gegenüber ihren Ehefrauen eher aus Bequemlichkeit, denn aus mangelnder Liebe. Sie wollen Missverständnisse und Streit vermeiden, wissen aber auch, dass sie oft das Gegenteil erreichen. Diese wahren Geschichten erlauben Frauen einen Blick in die Gefühls- und Erlebenswelt der Männer — und lassen erkennen, dass Männer durchaus beziehungstauglich und nicht zuletzt liebenswert sind.

 

Martina Rellin wurde in Hamburg geboren und lebt heute mit ihrer Familie bei Berlin. Ihre Ausbildung absolvierte sie 1983 bis 1985 an der Hamburger Journalistenschule unter dem wachsamen Auge des Sprachpapstes Wolf Schneider. 1994 bis 2001 war sie Chefredakteurin der bekannten Zeitschrift »Das Magazin«. Die Presse über ihre Bücher: »Das liest sich wie seinerzeit Maxie Wanders »Guten Morgen Du Schöne«.« Sie absolvierte in der Vergangenheit Hunderte Lesungen deutschlandweit und hatte zahlreiche Auftritte im Fernsehen und im Hörfunk. 2007 war sie bereits einmal zu Gast beim provinzschrei und erfreute das Publikum mit ihren Texten bei der »Langen Nacht der Liebe«.

12.09.2010 - 20:00
Cineplex Suhl

Annekathrin Bürger und Christian Georgi "Der Rest, der bleibt"

Annekathrin Bürger und Christian Georgi  

Lesung, Musik & Kino mit einer großen Frau des ostdeutschen Kinos:

 

Annekathrin Bürger liest aus ihrer Biografie: Der Rest, der bleibt

 

Sie ist bekannt aus rund 85 DEFA-Produktionen, Fernsehfilmen und Serien sowie als Schauspielerin der Volksbühne Berlin. In den 1960er Jahren stieg sie neben Angelica Domröse zur beliebtesten jungen Schauspielerin der DDR auf. 1962 spielte sie in Frank Beyers »Königskinder« an der Seite Armin Mueller-Stahls. Schon frühzeitig war sie Filmstar in einem Land, das erklärtermaßen keine Stars wollte. Sie gehörte zu jenen Gesichtern, die jeder kannte in der DDR – Annekathrin Bürger. Trotz des Ruhmes war sie nie angepasst. Im Gegenteil. Sie wehrte sich gegen die Ausbürgerung von Wolf Biermann und setzte sich für drangsalierte Kollegen ein. Als 1989 jedoch die Mauern fallen und Hunderttausende Ostdeutsche in den Westen abwandern – bleibt sie hier und haut nicht ab. Vielen TV-Zuschauern ist sie heute als die Waschsalon- und Kneipenchefin Frederike aus dem »Tatort« Leipzig bekannt.

 

Annekathrin Bürger wurde 1937 in Berlin geboren. Ihre Biografie, »Der Rest, der bleibt«, beschreibt die Kindheit während des 2. Weltkrieges, Not, Flucht, Trennung und Wiederfinden, das Aufwachsen im Osten Deutschlands, den Beginn ihrer Karriere beim Film und auf der Theaterbühne in Senftenberg, die Rückkehr nach Berlin mit ihrem Ehemann Rolf Römer, die Zeit als gefeierter Star bis zur Wende, den Unfalltod ihres Mannes 2000, sowie das Leben danach, im ehemals gemeinsamen Haus in Berlin-Köpenick. Und das Buch beschreibt auch ihre Herkunft aus einer über Generationen gewachsenen Künstlerfamilie. Annekathrin Bürgers Biografie ist das Zeugnis einer großen DDR-Schauspielerin. Das Lebensdokument einer geradlinigen Frau: kämpferisch, weise und bescheiden zugleich.

 

Musikalische Begleitung: Christian Georgi (Flöte und Saxophon)

Christian Georgie ist Flötist und Saxophonist. Nach dem Studium an der Hochschule für Musik »Hanns Eisler« in Berlin sammelte er wichtige Erfahrungen als Orchestermusiker im klassischen Bereich, aber auch im Jazz, Blues und internationaler Folklore. Heute ist er ein gefragter Studiomusiker und arbeitete u. a. mit Gerhard Schöne, Reinhard Mey, Hannes Wader, Gisela May, Mikis Theodorakis und Esther Ofarim zusammen.

12.09.2010 - 21:30
Cineplex Suhl

Kinofilm "Hostess"

Kinofilm  

Nach der musikalischen Lesung mit Annekathrin Bürger und Christian Georgi

am Sonntag, 12. September 2010, ca. 21.30 Uhr im CINEPLEX Suhl

 

Raus aus dem Alltag: Kinofilm »Hostess«

 

Hostess Jette und Automechaniker Johannes sind seit zwei Jahren ein Paar und leben in einer kleinen Dachwohnung. Als Johannes eines morgens feststellt, dass man heiraten solle, weil alle Paare das tun, und weil man so Steuern sparen könne, lehnt Jette ab, packt ihre Koffer und geht. Längst ist ihr Johannes zu bequem geworden, verbringt die meiste Zeit mit Autos und Fernsehen und hat noch nie zu ihr gesagt: »Ich liebe Dich«. Neben ihrer Arbeit, bei der sie tagtäglich Touristen durch das Ostberlin der Siebziger Jahre führt, versucht sie nun ihr neues Leben in den Griff zu bekommen und landet nach einigen Affären doch wieder bei Johannes. »Ich liebe Dich!«, konnte ihr auch kein anderer Mann sagen. »Hostess« sahen 1976 über 1,3 Millionen Zuschauer – ein gigantischer Publikumserfolg in der DDR. Neben den für die damalige Zeit spektakulären erotischen Szenen sorgte auch die hochkarätige Filmmusik mit Titeln der Stern-Combo Meißen, von Veronika Fischer, dem Günther Fischer-Quintett und Nina Hagen für den großen Erfolg, der Annekathrin Bürger zum DDR-Filmstar machte. Regie führte Bürgers zweiter Ehemann Rolf Römer, der u.a. auch von Gisela Steineckert (provinzschrei-Gast 2006) unterstützt wurde.